gleich zum inhalt springen

Menschenrechte

Die Schweiz hat im Jahr 1986 (Antifolterkonvention) und im Jahr 1992 (Bürgerrechte und Sozialrechte) die wichtigsten Menschenrechtsabkommen ratifiziert. Sie stellen eine bedeutende Errungenschaft unserer Zeit dar, für die sich die Schweiz aktiv einsetzt und die Förderung der Menschenrechte als eines ihrer aussenpolitischen Ziele erklärt hat (vgl. Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten 2008).

An dieser Stelle werden nur die zentralsten und wichtigsten für unsere Schule aufgeführt. Die kompletten Menschenrechte finden Sie unter: http://www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm [23.03.2009].

Präambel

Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet, [….]

da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern, […]

verkündet die Generalversammlung

diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.“

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“

Jeder Mensch besitzt Würde und Rechte und jeder besitzt Vernunft und Gewissen. Diese Eigenschaften dürfen keinem Menschen abgesprochen werden auch nicht von der Schule.

Artikel 3
Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“

Jeder Mensch darf Leben und in diesem Leben seine Bestätigung bekommen. Jedem wird die grösstmögliche Freiheit gewährt und jedem wird Sicherheit gewährt und ermöglicht.

Artikel 5
Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.“

Der Grundsatz aus Präambel und Artikel 1 muss stets erhalten bleiben: Jeder Mensch besitzt Würde und die darf ihm nicht genommen werden. Aus dieser Sicht sind Grausamkeit, Unmenschlichkeit und Erniedrigung bei Strafen in diesem Artikel zu verstehen.